In der Fremde sprechen die Bäume Arabisch von Usama Al-Shamani

Eine Geschichte über Flucht, Heimat, Verschwinden und Kommunikation. Der Protagonist findet sich nach seiner Flucht aus dem Irak mitten im schweizerischen Wald, zwischen sprechenden Bäumen und sogenannten „Wanderern“. Während er versucht, in der Fremde anzukommen, verschwindet sein Bruder aus Bagdad.

In einer einfachen und verständlichen Sprache schreibt Usama Al-Shamani über ein Schicksal, wie es ähnlich viele auch erlebt haben. Die Flucht in eine fremde Welt, ohne Familie, das alte Leben zurücklassend. Die Geschichte ist geschmückt mit alten Sprichwörtern, welche die Grossmutter immer predigte.

Obwohl der Protagonist in der Schweiz lebt, erfährt man mehr über sein altes Leben, als sein jetziges. Auch wenn er den Schritt nach weit weg gewagt hat, holen ihn die Geschehnisse aus Bagdad, die Geschehnisse aus seiner Vergangenheit ständig ein.

Auch interessant wäre es, würde man mehr über seine Zeit in der Schweiz erfahren. Doch die fast autobiografische Geschichte scheint mehr eine Verarbeitung der Vergangenheit zu sein, als ein Fokus auf die Ankunft.

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